Epicinsights gewinnt AI MASTERS PUBLICIS AWARD für Künstliche Intelligenz

Der Gewinner des ersten  AI MASTERS PUBLICIS AWARDS steht fest: Das Jenaer Startup epicinsights überzeugte mit seiner Predictive-Analytics-Plattform „epicAi“ die 11-köpfige Fachjury und setzte sich gegen mehr als 100 nationale und internationale Bewerber durch. Gründer und Geschäftsführer Michael Mörs nahm den mit 25.000 Euro dotierten Preis am Donnerstagabend auf der internationalen Fachkonferenz AI MASTERS entgegen.

In letzter Instanz hatte sich epicinsights gegen die Mitbewerber auDEERING aus Gilching und Plyzer aus Toronto durchgesetzt. Ausgezeichnet wurde epicinsights insbesondere für seine Künstliche-Intelligenz-Plattform „epicAi“. Diese prognostiziert auf Basis digitaler Datenströme, zum Beispiel aus Online-Shops, Websites oder mobilen Apps, das Nutzerverhalten anonymer User. Marken können auf diese Weise ihre Kommunikation im Netz personalisieren, ohne die Nutzer tatsächlich kennen zu müssen.

AI-MASTERS-Schirmherr René Lamsfuß über die Juryentscheidung: „Epicinsights konnte nicht nur mit einem innovativen AI Ansatz überzeugen, sondern auch mit der Anwendung der Lösung im Business. Im Rahmen des Auswahlprozesses konnte sich die Jury einen sehr guten Eindruck verschaffen, wie eine Umsetzung für die Partnerunternehmen aussehen und welchen Mehrwert dieser bringen würde. Wir freuen uns nun darauf, gemeinsam mit dem Gewinner der AI Masters Challenge den Ansatz in die Realität umzusetzen.“

„Der Preis bestätigt uns, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind“, sagt Michael Mörs, Gründer von epicinsights und der dazugehörigen SMA Development GmbH. „Künstliche Intelligenz ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und wir arbeiten daran, mit ihrer Hilfe die Wege im Internet für uns alle zu optimieren.“

Die AI MASTERS ist eine jährliche, internationale Fachkonferenz rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Marketing und E-Commerce. Sie fand am 24. und 25. Januar 2019 zum  zweiten Mal in Berlin statt. Referenten waren unter anderem Wissenschaftsjournalist und Buchautor Ranga Yogeshwar („Nächste Ausfahrt Zukunft„), Christopher Beltran (Silicon Valley Blockchain Society) und David Shing (Digital Prophet bei Verizon Media).
Über 420 Besucher*innen nahmen an der Konferenz und dem folgenden Workshop-Tag teil.  Sponsoren und Medienpartner waren absatzwirtschaft, Berlin Valley, Digitas, dmexco, dynamic yield, GCAAI, Google, Handelsblatt Media Group, IP Deutschland, iq digital media marketing, Net Cologne, New Business, Nortal, Opinary, Oracle, Publicis Media, Techboost, United Screens, Verizon Media, VR Networld und W&V.

Mehr Informationen unter www.aimasters.de

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Digitas startet neu unter dem Dach von Publicis Media

Pünktlich zum neuen Jahr stellt Publicis Media seine jüngste Agenturmarke vor: Digitas. Die Agentur rückt im Zuge einer Aufteilung der früheren DigitasLBi zwischen Sapient und Publicis Media unter das Media-Dach und repositioniert sich als „The Connected Marketing Agency“. Die neue Digitas startet als globale Netzwerkagentur, die 2018 sukzessive in mehreren Ländern gelauncht wurde.

Digitas steht für die Verbindung von Digitalkompetenz, Content- und Social-Media-Expertise und klassischem Media-Know-how und hebt sich so von der Mehrzahl der Agenturangebote im Markt ab. Die Digitalkompetenz, insbesondere in der digitalen Kreation, fließt über das Erbgut der ehemaligen Digitalagentur DigitasLbi ein. Media-Know-how kommt aus den ebenfalls zu Publicis Media gehörenden Mediaagenturen, und für Content, Social Media und Influencer Marketing bringt Publicis Media die beiden Agenturen Newcast und akom360 in die neue Agenturmarke ein. Digitas Deutschland geht daher bereits mit 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Start.

Geführt wird Digitas Deutschland von René Menzel. Als Managing Director berichtet er direkt an Frank-Peter Lortz, CEO Publicis Media DACH. Menzel stehen die Managing Partner Tim Voigt und Uwe Roschmann zur Seite.

René Menzel, Managing Director Digitas

René Menzel, Managing Director Digitas

„Das Konsumentenverhalten zeigt, dass Werbung sich nicht auf bezahlte Medienkanäle beschränken darf“, erläutert René Menzel. „Die relevanten Kontaktpunkte verschieben sich von klassischen Werbemitteln hin zu Content und Social. Mit Digitas entwickeln wir datenbasierte Strategien, die für unsere Kunden über alle Paid-, Owned- und Earned-Kanäle hinweg den effizientesten Weg identifizieren, um Konsumenten mit der richtigen Botschaft am richtigen Punkt ihrer individuellen Consumer Journey zu erreichen. Dabei geht es uns nicht um 360-Grad-Kommunikation, sondern um den kürzesten Weg zum Verkaufspunkt.“

Frank-Peter Lortz, CEO Publicis Media DACH, ergänzt: „Mit Digitas haben wir erstmals eine globale Agenturmarke im Portfolio, die nicht aus dem klassischen Mediageschäft gewachsen ist, sondern deren Wurzeln in der digitalen Kreation liegen. Daraus entsteht nicht nur eine einzigartige Kultur, sondern auch ein Leistungsportfolio, welches das gesamte POE-Ökosystem abdeckt und Kunden hilft, ihre Marketingkommunikation zu transformieren.“

Die besondere Kultur der jungen Agenturmarke findet sich auch in ihrer Art zu arbeiten wieder. Agilität ist das Stichwort, auf das freie Platzwahl im modern eingerichteten Open Space, sowie projektabhängige Teamzusammensetzungen einzahlen.

Vom Start weg betreut Digitas Deutschland Kunden wie AOK, BSH, CeWe, Ferrero, L’Oreal Deutschland und die Stadtwerke Düsseldorf.

Daten

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Pressefoto René Menzel
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Veröffentlichungen

Interview mit Frank-Perter Lortz, Chairman Publicis Media DACH, und René Menzel, Managing Director Digitas, in: „Horizont“ vom 22. Januar 2019, Seite 18: „Digitas wird unsere Speerspitze“

Horizont: 23. Januar 2019: „Digitas wandert unter das Dach der Mediasparte

„New Business“ vom 28. Januar 2019, Seite 19: „Digitas jetzt auch in Deutschland“

 

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Zenith startet globale Initiative zum Blue Monday

Zenith will die Welt zu einem besseren Ort machen. Blue Monday – der dritte Montag im Januar – ist als der traurigste Tag des Jahres bekannt, daher werden an diesem Tag Zenith-Büros auf der ganzen Welt zusammenarbeiten und diesen Tag zu einem besonderen machen.

Am 21. Januar ermutigt Zenith seine mehr als 6.000 Mitarbeiter im gesamten Netzwerk an Aktivitäten teilzunehmen, die der Gesellschaft zu Gute kommen. So hat jedes Zenith-Büro eine Wohltätigkeitseinrichtung oder karitative Organisation in seiner Stadt zur Unterstützung ausgewählt. Die Highlights sind die Mithilfe am Bau einer Bibliothek, die Umwandlung von Slums in blühende Stadtviertel sowie der Unterricht von Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten, die Bereitstellung von Kaffee und Snacks für unterbezahlte öffentlich Bedienstete und das Sammeln von Lebensmitteln, die an Bedürftige verteilt werden. Bilder von Zenith-Monday-Aktivitäten werden im Laufe der Woche auf Zenith’s globalen Social Media Accounts geteilt.

Initiative stammt aus Ideenwettbewerb

Die Idee, den Blue Monday in den Zenith Monday zu verwandeln, entstand aus einem globalen Wettbewerb heraus. Um das 30-jährige Firmenjubiläum im vergangenen Oktober zu feiern, wurden die Mitarbeiter in einem weltweiten Ideenwettbewerb „If I were CEO for a day“ aufgefordert, Projekte zu kreieren, wie sie Zenith weiterentwickeln wollen. Hier gewann Zenith Mexiko mit seiner Idee von Zenith Monday.

Vittorio Bonori, Global Brand President, Zenith, sagte: „Bei Zenith glauben wir daran, unserer Gesellschaft etwas zurückzugeben. Indem wir einen Tag der Traurigkeit in etwas Positives verwandeln, schaffen unsere Mitarbeiter eine kleine Möglichkeit, positives Denken und Handeln in unserem globalen Netzwerk zu fördern.“

Anfang dieses Monats gab Zenith die Ernennung von Matt James, CEO Australien und Neuseeland, Publicis Media, zum Global Brand President, Zenith, bekannt. James wird im Februar starten, da Bonori eine neue Rolle als CEO der Publicis Group Italy übernimmt.

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AI MASTERS 2019: Internationale Konferenz zu Künstlicher Intelligenz

Konferenztag: 24. Januar / Workshop-Tag 25. Januar / 20+ (inter-)nationale Speaker / Top-Speaker: Ranga Yogeshwar (Bestsellerautor), Dr. Anastassia Lauterbach (KI-Expertin), Ben Royce (Google), David „Shingy“ Shing (Verizon Media) / Verleihung des AI MASTERS PUBLICIS AWARDS / Ort: Cafe Moskau, Berlin

Die AI MASTERS, die Fachkonferenz rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Marketing und E-Commerce, öffnet am 24. und 25. Januar zum zweiten Mal ihre Tore in Berlin.

Nach dem Eingangsvortrag von Wissenschaftsjournalist und Buchautor Ranga Yogeshwar („Nächste Ausfahrt Zukunft„) werden über zwanzig Referentinnen und Referenten wie Christopher Beltran (Silicon Valley Blockchain Society), Dr. Hao Wu (Tongji University), Andrew Bredenkamp (Acrolinx) ihr Wissen rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Marketing und E-Commerce mit dem anwesenden Fachpublikum teilen. Wie Künstliche Intelligenz erfolgreich in Unternehmen eingesetzt werden kann, darüber berichten u.a. Beiersdorf, Turkcell, Oracle, T-Systems und Drägerwerk.

Am Ende des Konferenztages wird erstmals der AI MASTERS PUBLICIS AWARD verliehen. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung wird an ein Startup verliehen, das KI besonders vielversprechend einsetzt. Das Auswahlverfahren, an dem sich über 100 Startups aus aller Welt beteiligten, läuft bereits seit Sommer 2018. Die 11-köpfige Jury ließ schließlich auDEERING, epic insights und Plyzer* in die Runde der letzten drei.
Die finale Entscheidung fällt abends auf der AI MASTERS.

Die Fachkonferenz endet am 25. Januar mit einem Workshop-Tag. Wer zum Beispiel erfahren möchte, wie AI im eigenen Geschäftsbereich eingesetzt werden oder wie ein KI-gesteuerter Chatbot bei der Kundenbetreuung helfen kann, wählt den entsprechenden Workshop aus dem Angebot aus.

Schirmherr René Lamsfuß (Publicis Media): „Künstliche Intelligenz wird in den kommenden Jahren alle Branchen revolutionieren. In der Kommunikationsbranche haben wir schon heute die Möglichkeit, KI zu nutzen, um Kundenservices zu verbessern oder Werbung relevanter und genauer auszuspielen. Die AI MASTERS hat sich zu einer Plattform entwickelt, auf der sich Marketer und Spezialisten verschiedenster Branchen über den Einsatz von KI austauschen. Nach der sehr erfolgreichen Veranstaltung 2018 haben wir uns deshalb entschlossen, die Plattform dieses Jahr auch für Start-ups zu öffnen und mit unserem Award die Vernetzung zwischen jungen Technologieanbietern und werbungtreibenden Unternehmen zu fördern. Für nächste Woche freuen wir uns auf erstklassige Referenten, engagierte Aussteller, interessierte Besucher und einen spannenden Ideenaustausch. Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Medienpartner und Sponsoren, ohne welche die wir die AI MASTERS nicht stemmen könnten.“

„Die AI Masters haben gezeigt, dass künstliche Intelligenz längst keine Science Fiction mehr ist. Es geht um echten Kundennutzen. In Berlin haben wir viele Menschen mit einem sehr ähnlichen Mindset getroffen.“ Marc Opelt, Bereichsvorstand Marketing OTTO, Referent AI Masters 2018

Tickets für die AI MASTERS Konferenz und Workshops sind unter www.aimasters.de erhältlich.

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* audEERING analysiert mittels AI und Machine Learning Merkmale der menschlichen Sprache und leitet daraus unter anderem die emotionale Reaktion von Menschen auf Marken und Produkte ab. Für Marketing und eCommerce ein Meilenstein: So entstehen neue Möglichkeiten, Werbung in Echtzeit auf die mit dem Produkt verknüpften Gefühle hin zu optimieren.

epicinsights verarbeitet auf seiner Predicted Analytics Plattform epicAi multidimensionale Datensätze zu „fluiden Personas“ und ermöglicht so beispielsweise die Echtzeitpersonalisierung von Online-Shops.

Plyzer legt mit KI-basiertem Re-Marketing den Fokus auf die Kunden, die am besten konvertieren und verspricht damit einen vielversprechenden Wettbewerbsvorteil.

 

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Personalisierte und zielgenau ausgesteuerte Kommunikation treibt Werbemarktwachstum voran

100 Milliarden USD Potenzial für globale E-Commerce-Werbung

Online-Video und Paid Search treiben das Wachstum der globalen Werbung voran, da sich die Werbetreibenden auf personalisierte und zielgerichtete Kommunikation konzentrieren, so Zenith in seinen heute veröffentlichten Advertising Expenditure Forecasts.

Da Werbetreibende nun in der Lage sind, diese Kanäle zielgenau zu nutzen und personalisierte Botschaften zu bedienen, erhöhen sie sowohl die Effizienz als auch die Effektivität von Kampagnen. Zwischen 2018 und 2021 wird die Online-Videowerbung mit durchschnittlich 18 Prozent pro Jahr doppelt so schnell wachsen wie andere Formen der Internet-Display-Werbung und weit vor jedem anderen Kanal.

Paid Search wächst prozentual nicht so schnell – in diesem Zeitraum durchschnittlich um 7 Prozent pro Jahr -, aber in Dollar wird diese Disziplin noch stärker zum weltweiten Wachstum beitragen als Online-Video. Die Anwendung von KI-Technologie, eine bessere Standortbestimmung, die Integration mit dem Handel und das Aufkommen der „In the moment“-Suche machen die Suche für Werbetreibende effektiver. Wir prognostizieren, dass zwischen 2018 und 2021 die Online-Videowerbung um 20 Milliarden USD und Paid Search um 22 Milliarden USD wachsen wird. Damit sind diese beiden Kanäle für 60 Prozent der weltweiten Werbemarktwachstums bis 2021 verantwortlich.

Online-Video und Fernsehen sind für den Markenaufbau wichtiger denn je.

Werbetreibende nutzen Online-Video häufig zusammen mit dem traditionellen TV und kombinieren die hohe Reichweite und das immersive Erlebnis des Fernsehens mit der Fähigkeit von Online-Video, die Frequenz gezielt zu steuern und zu optimieren. Zusammengenommen werden diese beiden Medien für markenbildende Kampagnen der Werbetreibenden immer wichtiger. Ihr gemeinsamer Werbemarktanteil in den „Display“-Medien (d.h. in allen Medien ausser Paid Search und Classified Ads) ist von 46.2 Prozent im Jahr 2012 auf 48.4 Prozent in diesem Jahr gestiegen.

Beschleunigtes Wachstum der E-Commerce-Werbung

E-Commerce-Werbung – Werbung, die neben und innerhalb von Suchergebnissen und Produktlistings auf E-Commerce-Websites steht – ist in China gut etabliert, beginnt aber gerade erst, weltweit in Gang zu kommen. Zenith glaubt, dass diese Werbeform ein grosses Potenzial bei Online Conversions hat und etwa 100 Milliarden Dollar an zusätzlichen Investitionen in den globalen Werbemarkt bringen wird.

In China hat der Werbemarktanteil der E-Commerce-Werbung von 0.8 Prozent im Jahr 2009 auf geschätzte 18.2 Prozent in diesem Jahr angestiegen, getrieben durch Investitionen von Unternehmen wie Alibaba, die E-Commerce als Quelle für Werbeeinnahmen nutzen. Bis vor kurzem konzentrierten sich E-Commerce-Plattformen ausserhalb Chinas weitgehend auf den Direktvertrieb an die Verbraucher. Dies ging an der Werbeindustrie vorbei, aber das ändert sich jetzt. Amazon erwirtschaftete 2017 insgesamt fast 5 Milliarden USD an Werbeeinnahmen, und im dritten Quartal 2018 stiegen die Werbeeinnahmen um 122 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Andere Online-Plattformen folgen diesem Beispiel und investieren in eigene Werbemöglichkeiten.

Weltweit ist die E-Commerce-Werbung etwa auf dem Stand von China Ende des letzten Jahrzehnts. Amazon hatte 2017 einen Anteil von 0.8 Prozent am globalen Werbemarkt, der gleiche Anteil wie der chinesische E-Commerce im Jahr 2009. Wenn E-Commerce weltweit einen ähnlichen Verlauf nimmt wie in China, könnte diese Gattung bis 2027 18 Prozent des weltweiten Werbemarkts ausmachen. Das entspricht mehr als 100 Milliarden USD Volumen. Dies ist eine enorme Umsatzpotenzial für die Online-Plattformen und ein völlig neuer Weg für Marken, Kunden bereits beim Kauf zu erreichen. Dieses Geld kommt in der Regel von den Vertriebsteams der Marken und nicht aus dem Marketing-Budget. Es handelt sich also um neues, zusätzliches Geld für die Werbeindustrie, daher sollte es den Markt erweitern, ohne dass dies zu Lasten der anderswo getätigten Werbeinvestitionen geht.

Kontinuierliches Wachstum des globalen Werbemarkts setzt sich fort

Wir gehen davon aus, dass die weltweiten Werbeausgaben bis Ende dieses Jahres um 4.5 Prozent steigen werden, was durch die Olympischen Winterspiele, die FIFA-Weltmeisterschaft und die Midterm Elections in den USA begünstigt wird. Das Wachstum wird dann für den Rest unseres Prognosezeitraums bis 2021 stabil und positiv bleiben, mit 4.0 Prozent im Jahr 2019, 4.2 Prozent im Jahr 2020 und 4.1 Prozent im Jahr 2021.

Mittel- und Osteuropa wird die am schnellsten wachsende Region sein, mit einem durchschnittlichen Wachstum von 6.3 Prozent pro Jahr zwischen 2018 und 2021, angetrieben von der anhaltenden Stärke Russlands, das mit 6.8 Prozent pro Jahr wächst und 39 Prozent des regionalen Gesamtumsatzes ausmacht. An zweiter Stelle folgt der asiatisch-pazifische Raum mit einem durchschnittlichen Wachstum von 4.9 Prozent pro Jahr bzw. 5.7 Prozent pro Jahr ohne Japan. Indien ist hier der herausragende Markt und wächst mit 13.5 Prozent pro Jahr – von 9.7 Mrd. USD im Jahr 2018 auf 14.2 Mrd. USD im Jahr 2021. Damit wird das Land zum achtgrössten Werbemarkt der Welt. Indien hat ein enormes Potenzial für weiteres Wachstum, da die Werbeindustrie nur 0.3 Prozent des BIP ausmacht, weniger als die Hälfte des asiatisch-pazifischen Durchschnitts von 0.7 Prozent.

Aufstrebende Werbemärkte wie Indien spielen eine immer wichtigere Rolle beim globalen Wachstum der Werbeinvestitionen. Die „etablierten“ Märkte – darunter verstehen wir Nordamerika, Westeuropa und Japan – machen in diesem Jahr hingegen noch 62 Prozent des weltweiten Werbemarkts aus, gegenüber 75 Prozent vor zehn Jahren.

„E-Commerce-Werbung ist geeignet, den Werbemarkt auf die gleiche Weise zu verändern wie Paid Search in den letzten zehn Jahren“, sagte Jonathan Barnard, Zenith’s Head of Forecasting und Director of Global Intelligence. „Das könnte in den nächsten zehn Jahren 100 Milliarden Dollar an Neuinvestitionen in den Markt bringen.“

„Marken verändern ihr Business, um die Vorteile der neuen digitalen Möglichkeiten zu nutzen“, sagte Vittorio Bonori, Global Brand President von Zenith. „Bessere Segmentierung und Zielgruppenansprache, personalisierte, kreative und direkte Transaktionsbeziehungen zu den Konsumenten werden kombiniert, um das Markenwachstum voranzutreiben.“

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Programmatic Auction bei DOoH: 7Screen und Publicis Media setzen für Heineken erstmals auf Real Time Bidding

Europapremiere: 7Screen und Publicis Media setzen bei Digital-Out-of-Home (DOoH) eine Kampagne auf Basis eines Private Auction Modells um. So kann die Heineken-Kampagne durch die Agentur per Real Time Bidding programmatisch mit voller Flexibilität und diversen Motiven in Echtzeit eingekauft und angepasst werden. Das Privat Auction Modell bietet für den Kunden diverse Vorteile: Das dynamische Pricing ermöglicht etwa, das Kampagnen-Budget optimal einzusetzen und die gewünschten Tageskontakte optimal zu erreichen. Über ein übersichtliches Dashboard sehen Kunde und Agentur in Echtzeit die Daten zur Kampagne und können jederzeit nachjustieren.

Programmatisch ausgespielte Heineken-Werbung in der Abflughalle eines großen Flughafens

Programmatisch ausgespielte Heineken-Werbung in der Abflughalle eines großen Flughafens

Die zu Publicis Media gehörende und den Kunden Heineken betreuende Mediaagentur Starcom setzt für die Heineken-Kampagne rund um die UEFA Champions League auf die reichweitenstarken Touchpoints an zehn Flughäfen im Netz von 7Screen. Durch den programmatischen Ansatz kann die Kampagne so ausgesteuert werden, dass das passende Motiv zum aktuellen Spiel des Tages etwa dann auf den Screens erscheint, wenn besonders viele
Menschen z.B. am Flughafen München ankommen.

Stefan Krötz, Co-Geschäftsführer 7Screen: „Das Private Auction Modell setzen wir europaweit als erster Anbieter im DOoH-Bereich um und unterstreichen damit unsere Position als Innovationstreiber. Der programmatische Ansatz bietet viele Vorteile: unsere Kunden profitieren von einer flexiblen Kampagnensteuerung und wir hinsichtlich der optimierten Auslastung unseres Netzes.“

Lothar Prison, CDO Publicis Media:
„Mit 7Screen haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir Programmatic Advertising in dem bislang klassisch dominierten Kanal Out of Home weiterentwickeln und in den echtzeitbasierten Einkauf transferieren können.
Dies ist ein sinnvoller und notwendiger Schritt in Richtung Effizienz, Kontrolle und Transparenz und ermöglicht es uns, die Vorteile von Progammatic auch im Bereich Digital-Out-of-Home voll auszuspielen.“

Technologisch basiert das Auction-Modell von 7Screen auf der SSP (Supply-Side-Platform) Yieldlab und der DSP von Active Agent, die Teil des umfassenden AdTech-Ökosystems von Virtual Minds sind. Virtual Minds ist Teil der Advertising Platform Solutions, in der ProSiebenSat.1 alle AdTech-Beteiligungen bündelt.

Daten

Pressemitteilung
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Programmatische DOOH-Kampagne

 

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65 Prozent der digitalen Medien werden programmatisch

Programmatische Werbung wächst im nächsten Jahr um 19 Prozent und erreicht ein Volumen von 84 Milliarden US-Dollar

Weltweit werden schon im kommenden Jahr 65 Prozent aller Werbegelder in digitale Medien programmatisch gehandelt. So lautet die aktuelle Prognose aus den heute veröffentlichten Programmatic Marketing Forecasts der globalen Mediaagentur Zenith. Werbungtreibende werden im kommenden Jahr 84 Milliarden Dollar programmatisch einsetzen, gegenüber 70 Milliarden Dollar in diesem Jahr, was 62 Prozent der Investitionen in digitale Medien entsprach. Für 2020 geht Zenith davon aus, dass die Werbekunden 98 Milliarden US-Dollar in programmatische Werbung investieren werden. Dies entspräche 68 Prozent ihrer Investitionen für digitale Medienwerbung.
Unter digitalen Medien versteht Zenith alle Formen der kostenpflichtigen Werbung in Online-Inhalten, einschließlich Online-Video und Social Media, jedoch mit Ausnahme von Paid Search und Kleinanzeigen.

Dirk Lux, CEO Zenith

Dirk Lux, CEO Zenith

Private Marketplaces liegen vorn

„Auch in Deutschland setzt sich der programmatische Einkauf von Mobil-, Video- und Audioformaten immer mehr durch“, so Dirk Lux, CEO Zenith Deutschland. Insgesamt werden in Deutschland 1,4 Mrd. Euro in programmatische Display-Werbung investiert, das ist ein Anteil von 38,5 Prozent an den gesamten Display-Investitionen. 2019 werden es 1,9 Mrd. (41 Prozent) und 2020 etwa 2,5 Mrd. Euro (46,8 Prozent) sein. „Aufgrund der besonders hohen Anforderungen der Werbekunden an Datensicherheit und Sichtbarkeit verzeichnen so genannte Private Marketplaces, auf denen Vermarkter ihr Inventar nur ausgewählten Marktteilnehmern zur Verfügung stellen, in Deutschland besonders hohe Umsätze. So fließen etwa 900 Mio. Euro in die privaten Marktplätze (2020: 1,8 Mrd. Euro) und nur 200 Mio. werden in offenen Auktionsverfahren gehandelt, wie sie beispielsweise in den USA gängig sind.“

Weltweit ist programmatische Werbung bereits zur wichtigsten Methode des digitalen Einkaufs aufgestiegen. Nun verlangsamt sich das Wachstum. Zenith geht davon aus, dass die programmatische Werbung im Jahr 2018 um 24 Prozent wachsen wird, gegenüber 32 Prozent Wachstum im Jahr 2017, und prognostiziert ein Wachstum von 19 Prozent im Jahr 2019, gefolgt von 17 Prozent Wachstum im Jahr 2020.

USA und Kanada haben Programmatic Advertising verinnerlicht

Der größte programmatische Markt sind die USA, wo dieses Jahr schätzungsweise 40,6 Milliarden US-Dollar programmatisch investiert werden – 58 Prozent der globalen Gesamtinvestitionen in Programmatische Werbung. China liegt mit 7,9 Milliarden US-Dollar für programmatische Werbung in diesem Jahr auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 5,6 Milliarden US-Dollar für programmatische Werbung.

Die USA sind auch der Markt, der die programmatische Werbung am stärksten angenommen hat. Dort wurden in diesem Jahr bereits 83 Prozent aller digitalen Medien programmatisch gehandelt. An zweiter Stelle steht Kanada mit 82 Prozent Programmatic-Anteil an der digitalen Werbung, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 76 Prozent und Dänemark mit 75 Prozent. Bis 2020 wird die programmatische Werbung in allen vier Märkten mehr als 80 Prozent der digitalen Medien ausmachen. Kanada wird den Übergang zum reinen programmatischen Handel fast abgeschlossen haben, dort werden dann 99 Prozent der digitalen Werbeaktivitäten programmatisch abgewickelt.

Programmatic wird zum Standard

Die Experten Zenith erwarten, dass der programmatische Handel früher oder später in allen Märkten zur Standardeinkaufsmethode für alle Medien wird. Der Übergang dauert jedoch etwas länger als erwartet. Die Einführung von Datenschutzvorschriften wie der DSGVO der EU hatte einen gewissen Bremseffekt. Daten, die zuvor bei programmatischen Transaktionen verwendet wurden, waren nicht mehr verfügbar und die Verarbeitung anderer Daten hat sich verteuert. Der Hauptgrund für die Verlangsamung programmatischen Wachstums besteht jedoch darin, dass die Werbungtreibenden selbst noch in Infrastruktur und Daten investieren, um ihre programmatische Aktivität für die Zukunft effektiver zu gestalten.

Kunden arbeiten an Effektivität

Um programmatischen Kampagnen möglichst effektiv zu gestalten, müssen sich die Werbekunden intern reorganisieren und das notwendige Know-How aufbauen. Agenturen können nur in einer guten Partnerschaft mit ihren Kunden die maximale Effektivität mit ihrer programmatischen Strategie erzielen. Eine programmatische Strategie kann außerdem immer nur so effektiv sein, wie die Daten, mit denen sie umgesetzt wird.

Daten werden immer wichtiger

Die wertvollsten Daten sind First-Party-Daten, die entweder explizit von Konsumenten bereitgestellt oder durch das Tracking ihrer Aktivitäten auf den eigenen Websites gewonnen werden. Es wird auch immer gebräuchlicher, Daten von Drittanbietern zu verwenden, indem Datenaustauschpartnerschaften gebildet werden, z.B. zwischen Werbekunden und Online-Retailern. Daten von Drittanbietern sind weit verbreitet, bringen den Werbetreibenden aber keine Wettbewerbsvorteile, da alle Wettbewerber diese ebenso nutzen können, um die gleichen Segmente anzusprechen. Werbetreibende sollten kontinuierlich Daten von Drittanbietern überprüfen, um sicherzustellen, dass hierdurch wirklich zusätzliche Reichweite generiert wird. Durch die Kombination all dieser Daten mit eigenen CRM-Systemen können Werbekunden das Konsumentenverhalten nachvollziehen. Die Fortgeschrittenen nutzen maschinelles Lernen, um es sogar vorherzusagen. Daten und neue Technologien ermöglichen es Marken, das Cookie-Tracking hinter sich zu lassen und zur Kommunikation mit Einzelpersonen überzugehen.

Daten

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Search und Social: Bis 2020 machen sie 67 Prozent des globalen Werbewachstums aus

Zwei Drittel des gesamten Wachstums der weltweiten Werbeausgaben zwischen 2017 und 2020 werden auf bezahlte Search- und Social-Media-Ads entfallen, so Zeniths heute veröffentlichte Advertising Expenditure Forecasts. In diesem Zeitraum werden die Gesamtausgaben für Paid Search von 86 Mrd. US$ auf 109 Mrd. US$ und für Social Media von 48 Mrd. US$ auf 76 Mrd. US$ steigen. Paid Search wird in diesem Zeitraum um 22 Mrd. US$ wachsen, während das Social-Media-Werbevolumen um 28 Mrd. US$ steigt und damit den größten Beitrag zum Wachstum leisten wird.

Performance-Budgets werden nicht von Awareness-Budgets abgezweigt

Paid Search hat sich in den vergangenen Jahren ständig weiterentwickelt. Search-Plattformen, Agenturen und Werbekunden setzen immer ausgefeiltere KI-Technologien ein, um Targeting, Messaging und Conversion zu verbessern. Search wird immer mehr mit dem Handel verzahnt, sowohl online – da die Marken ihre Budgets auf E-Commerce-Plattformen verlagern – als auch offline, da die Einzelhändler Standort- und Lagerbestandsdaten verwenden, um aktive Käufer direkt mit den Produkten, nach denen sie suchen, abzugleichen. Alle diese Entwicklungen ziehen höhere Performance-Budgets von Werbekunden auf sich. Oft werden neue Investitionen getätigt und nicht von den Awareness-Aktivitäten abgezweigt. Insgesamt gehen wir davon aus, dass es zwischen 2017 und 2020 zu einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von acht Prozent bei Paid Search kommen wird.

Voice Search auf dem Vormarsch

Die nächste Evolutionsstufe von Search ist Voice Search, aber bisher gab es nur wenig direkte Werbung durch Sprachassistenten. Bei einer Sprachsuche auf einem Smart-Speaker wird normalerweise nur das erste organische Ergebnis genannt. Die Sprachsuche auf Smartphones kann mehr Ergebnisse liefern, aber auch nicht so viele, wie eine manuelle Suchanfrage. Durch die wachsende Verbreitung von Voice Search ist es daher für Werbekunden umso wichtiger, diejenigen Keywords zu identifizieren, die sie unbedingt besetzen müssen. Außerdem müssen Marken geeigneten Content schaffen, der sie an die Spitze der organischen Suchergebnisse bringt. Wir gehen davon aus, dass die Search-Plattformen eines Tages auch Paid Search mit Sprachassistenten ermöglichen werden, aber für den Moment müssen sich Marken auf Voice SEO konzentrieren, was das Wachstumspotenzial in diesem Bereich derzeit noch begrenzt.

Social-Media-Plattformen setzen auf Video Ads

Ein Großteil des rasanten Wachstums der Social-Media-Werbung ist in jüngster Zeit darauf zurückzuführen, dass die Plattformen statische Ads durch ansprechendere Video-Ads ersetzt haben. Bisher wurden diese Social-Video-Ads eher als Ergänzung zu Fernsehwerbung eingesetzt, aber die Social-Media-Plattformen konkurrieren jetzt auch direkter mit dem Fernsehen. Es werden inzwischen langformatige Inhalte wie Sport, Drama und Komödie gehostet, die Mid-Roll-Ads enthalten, was den TV-Werbeblöcken sehr ähnelt. Insgesamt erwarten wir, dass die Werbeausgaben in Sozialen Medien bis 2020 um durchschnittlich 16 Prozent pro Jahr wachsen, also doppelt so schnell wie bei Paid Search.

Chinesen lieben Kino

Das am schnellsten wachsende traditionelle Medium ist das Kino, das laut unserem Forecast dank der rasant steigenden Besucherzahlen in China um 16 Prozent pro Jahr wachsen wird. Es ist jedoch ein vergleichsweise kleines Medium, das in diesem Jahr nur 0,8 Prozent der gesamten weltweiten Werbeinvestitionen verbuchen kann. Davon abgesehen ist die Out-of-Home-Werbung mit einem jährlichen Wachstum von 3 Prozent das dynamischste klassische Medium. Die Out-of-Home-Werbung profitiert von ihrer grossen Reichweite und der breiten Awareness-Wirkung. Damit ist sie eine gute Ergänzung zur zielgerichteten Online-Werbung für Premium-Marken. Während gezielte Online-Ads die Konsumenten auf dem Path-to-Purchase begleiten, müssen Premium-Marken bei Nicht-Käufern noch eine breite Aufmerksamkeit schaffen. Eine Premium-Marke wird nur dann eine bleiben, wenn jeder ihren Premium-Wert erkennt.

Globale Werbemarkt-Prognose bleibt stabil

Unsere Prognose für das weltweite Werbemarktwachstum bleibt in diesem Jahr konstant bei 4,5 Prozent. Einige Märkte haben sich seit der Veröffentlichung unserer vorigen Prognose im Juni stärker entwickelt, insbesondere Kanada und Großbritannien. Andere Märkte haben sich hingegen schwächer entwickelt, insbesondere der Mittlere Osten und Nordafrika (MENA). Insgesamt gleichen sich diese Entwicklungen in etwa aus. Auch unsere Prognose für 2019 liegt unverändert bei 4,2 Prozent Wachstum, während wir unsere Prognose für 2020 von 4,3 Prozent Wachstum auf 4,2 Prozent reduziert haben. Das jährliche Wachstum wird damit weiterhin – wie schon seit 2011 – zwischen vier und fünf Prozent liegen.

Das Wirtschaftswachstum hat sich in diesem Jahr in Kanada und Großbritannien belebt, und die Nachfrage der Werbekunden war stärker als erwartet, sodass wir unsere Prognose für Kanada in diesem Jahr von 3,8 Prozent auf 5,6 Prozent und in Großbritannien von 0,7 Prozent auf 2,4 Prozent revidiert haben. Allein diese beiden Anpassungen werden das Volumen des globalen Werbemarkts in diesem Jahr um 581 Mio. US$ vergrößern. Auch in Vietnam (131 Mio. US$), Frankreich (121 Mio. US$) und Taiwan (104 Mio. US$) haben wir erhebliche Aufwärtsrevisionen vorgenommen. Westeuropa ist die am stärksten nach oben korrigierte Region, revidiert von 2,3 Prozent Wachstum im Jahr 2018 auf 2,6 Prozent Wachstum.

Abschwung in  MENA schlimmer als gedacht

Nachdem wir neue Analysen über die tatsächliche Höhe der Werbeausgaben in MENA durchgeführt haben, haben wir unsere Schätzungen der historischen Werbeausgaben in der Region gründlich überarbeitet. Wir haben auch Zahlen für den Irak, Jordanien und Syrien hinzugefügt, sowie Werbekanäle speziell für asiatische Sprachen in der gesamten Region ergänzt. Der Nettoeffekt dieser Veränderungen ist, dass unsere Schätzung der regionalen Werbeausgaben jetzt höher ist als zuvor. Höher ist aber auch unsere Schätzung des Einbruchs, den die Region seit 2014 durch den Rückgang der Ölpreise, durch politische Turbulenzen und diverse Konflikte erlitten hat. Wir gehen jetzt davon aus, dass die Werbeausgaben zwischen 2014 und 2017 in dieser Region um 40 Prozent zurückgegangen sind. Unsere bisherige Schätzung lag bei 33 Prozent. Auch die nahe Zukunft sieht in dieser Region nicht positiv aus: Wir prognostizieren nun einen durchschnittlichen jährlichen Rückgang von 5,5 Prozent bis 2020 und liegen damit deutlich unter unserer bisherigen Prognose von Minus 1,4 Prozent im Jahresdurchschnitt.

Deutscher Werbemarkt weiter stabil

Dirk Lux, CEO Zenith

Dirk Lux, CEO Zenith

Der deutsche Werbemarkt entwickelt sich stabil. Die Wachstumsprognose von Juni, die einen Anstieg der Werbeinvestitionen um 2,5 Prozent vorsah, wurde nun auf 2,0 Prozent nach unten korrigiert. Grund ist die schwache Performance des traditionell stärksten Werbemediums: TV. Für das Fernsehen wurde die Prognose der Netto-investitionen von 4,73 Mrd. Euro (im Juni) auf 4,68 Mrd Euro gesenkt. Das bedeutet, im Vergleich zum Vorjahr wächst TV dieses Jahr nur um 1,9 Prozent, statt um drei Prozent.
„Das Fernsehen kämpft derzeit mit Reichweitenverlusten, die durch Preisanpassungen nur bedingt aufgefangen werden können. Werbekunden sehen sich teilweise mit Jahresinflationen von fünf bis zehn Prozent konfrontiert. Das ist selbstverständlich nicht akzeptabel“, so Dirk Lux, CEO Zenith in Deutschland. „Wir rechnen jedoch damit, dass TV-Vermarkter und Agenturen hier Lösungen im Sinne der Werbungtreibenden finden werden, sodass wir unsere weitere Prognose für das Wachstum in 2019 und 2020 nicht korrigiert haben. Sie bleibt bei jährlichen 2,2 Prozent.“

Print-Medien verlieren weiter

Auch der Rückgang der Werbeinvestitionen in die gedruckten Medien wird weiter anhalten. „Für die Zeitungen rechnen wir mit einem Rückgang der Werbegelder um 2,5 Prozent in diesem und 4,2 Prozent im folgenden Jahr. Für die Zeitschriften liegt das Minus sogar bei sieben Prozent in 2018 und fünf Prozent in den beiden folgenden Jahren. In der Langzeitbetrachtung seit dem Jahr 2000 haben sich trotz großer Anstrengung der Verlagshäuser die Investitionen bis ins Jahr 2019 mehr als halbiert.“
Dem gegenüber stehen die weiterhin wachsenden Investitionen in Online-Werbung. „Die Gattung ist inzwischen allerdings so groß geworden, dass selbst Mehreinnahmen von 600 Millionen Euro, was unserer Prognose für 2019 entspricht, ‚nur‘ noch einen einstelligen Anstieg von sieben Prozent ausmachen“, erklärt Lux.

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Armin Fränkl leitet Publicis Media Exchange

Publicis Media Exchange unter neuer Führung

Armin Fränkl leitet ab sofort den zentralen Einkauf aller Publicis-Media-Agenturen. Susanne Wallraff übernimmt neue Aufgaben im globalen Netzwerk.

Publicis Media Exchange, der für den Medieneinkauf zuständige Geschäftsbereich der Publicis Media, erhält einen neuen Geschäftsführer. Armin Fränkl verantwortet ab sofort als Managing Director das gesamte Investment Management der Gruppe über alle Mediengattungen hinweg. Vorgängerin Susanne Wallraff stellt sich nach fünf sehr erfolgreichen Jahren an der Spitze des Publicis-Media-Einkaufs neuen Herausforderungen innerhalb des globalen Netzwerks. Sie wird sich um die Steuerung des Investmentsbereichs der Publicis Media Exchange für die Region EMEA kümmern.

Armin Fränkl kommt von Novartis, wo er sieben Jahre in unterschiedlichen Funktionen tätig war, zuletzt im Global Marketing und Sales Procurement. Zuvor wirkte der diplomierte Kaufmann bei Siemens und Sixt, ebenfalls vornehmlich in Einkauf und Einkaufscontrolling, wobei sein Verantwortungsbereich von der lokalen Ebene ausgehend kontinuierlich wuchs.
In seiner neuen Rolle wird Armin Fränkl den gesamten Medieneinkauf der zu Publicis Media gehörenden Agenturen verantworten und gemeinsam mit den Medienvermarktern zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln.

Petra Gnauert, COO DACH: „Kunden, Vermarkter, Agenturen und Auditoren müssen sich der digitalen Transformation stellen und neue Mechanismen des Zusammenspiels erarbeiten. Wir sehen große Herausforderungen auf das Fernsehen zukommen, allerdings sind auch die anderen Gattungen von der Transformation betroffen. Wir danken Susanne für ihre hervorragenden Leistungen der vergangenen Jahre und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr in ihrer neuen Rolle. Armin haben wir als Ansprechpartner auf Kundenseite sowohl fachlich, als auch persönlich schätzen gelernt. In der neuen Position wird er auf den Leistungen seiner Vorgängerin aufbauen, aber auch seine eigenen Erfahrungen und seinen speziellen Blickwinkel einbringen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Armin.“

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Starcom stärkt Top-Management

Birgit Konrad wird CEO, Michael Marzahn COO

Starcom, die zu Publicis Media gehörende Mediaagentur, stärkt ihr Führungsteam. Ab sofort führt Birgit Konrad die Frankfurter Agentur als CEO. Ihr zur Seite steht Michael Marzahn als COO. Durch die nationalen und internationalen Kundengewinne in den vergangenen fünfzehn Monaten hat sich die Agentur mehr als verdoppelt und ist laut RECMA die am schnellsten wachsende Agentur. Nun wird auch das Management verstärkt.

Konrad wirkte zuvor in der Position als Managing Director. Als CEO wird sie die strategische Führungsrolle von Starcom weiter ausbauen und das Innovationsdenken innerhalb der Agentur weiter vorantreiben.

Konrad wird unterstützt von Michael Marzahn, einem gestandenen Agenturmanager. Er hat mit Blue449 sehr erfolgreich eine junge Herausforderer-Agentur innerhalb des Publicis-Media-Netzwerkes aufgebaut, die zuletzt mit dem Gewinn von Storck einen großen Erfolg feierte. Auf Marzahn folgt Robin Jansen, Mitglied des Next Generation Boards, in dem Publicis Media den Generationenwechsel vorbereitet. Jansen war Director bei Zenith und führt nun Blue449 in der Position des Managing Partners.

User Experience ist Dreh- und Angelpunkt

Petra Gnauert, COO Publicis Media: „Starcom hat sich ausgesprochen positiv entwickelt. Wir freuen uns, dass wir die Agentur nun unter ein starkes, ihrer Größe angemessenes,  Management stellen können. Birgit und Michael werden sich in den kommenden Monaten um die weitere Transformation der Agentur innerhalb des Netzwerke kümmern und darüber hinaus noch stärker Lösungen vorantreiben, die Kunden im Zuge der eigenen digitalen Transformation ihrer Geschäftsfelder so dringend brauchen.“

Birgit Konrad: „Als eine der größten Agenturen verfügt Starcom nicht nur über globale Ressourcen, sondern auch über einen eigenen Planungsansatz, von dem nationale und internationale Kunden gleichermaßen profitieren. Dessen Dreh- und Angelpunkt ist die User Experience. Wir machen als Agentur nicht einfach Werbung. Wir wollen für Menschen positive Markenerlebnisse schaffen. Dies geschieht nicht zuletzt durch den Einsatz von Daten.“

Daten

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Pressefoto Petra Gnauert
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Veröffentlichungen

„W&V“ vom 26. März 2018: Trotz aller Skandale: Digitale Werbung wächst weiter

„Horizont“ vom 26. März 2018: Zenith korrigiert Werbemarkt-Prognose nach oben

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