„Content kann doch jeder,…“

„… der ernsthaft in dieses Geschäftsfeld investiert!“ Mit einer provokant verkürzten Überschrift erschien am 12. Januar 2017 ein Interview mit Frank-Peter Lortz, CEO Publicis Media, und Jens Nagel-Palomino, Chief Content Officer Publicis Media und Chef der Content Marketing Agentur Newcast, in der Fachzeitung Horizont. Tenor: Mediaagenturen sehen in Content Marketing eins der derzeit am stärksten wachsenden Geschäftsfelder und investieren strategisch. So hat Publicis Media die Mitarbeiter in der Newcast im Jahr 2016 von 50 auf 100 aufgestockt. Außerdem wurde mit akom360 eine weitere Spezialagentur akquiriert, so dass in der gesamten Publicis Media heute 250 Mitarbeiter in Düsseldorf, Berlin und München im Bereich Content beschäftigt sind.

Presseartikel in Horizont über Content Marketing.

Interview mit Frank-Peter Lortz und Jens Nagel-Palomino über Content Marketing

Dabei liegt die Kompetenz der Mediaagenturen insbesondere in der Verknüpfung von Content mit Media und Technologie. Im Gegensatz zu anderen Playern im Markt, die historisch aus der PR oder dem Corporate Publishing kommen, sind Mediaagenturen in der Lage, Content zu skalieren.

„Wenn der Kunde sagt, wir brauchen eine Nettoreichweite von 80 Prozent, eine Klickrate von 0,1 Prozent und eine Conversion Rate xy auf der Website, rechnen wir das mit unseren Attributionsmodellen durch und ermitteln die optimale Budget-Allokation. Ich bin überzeugt: Solche Fragen rücken jetzt viel stärker ins Zentrum von Content Marketing als bisher.“
Jens Nagel-Palomino

Eine klassische Arbeitsaufteilung (die Kreativagenturen kümmern sich um die Inhalte, die Mediaagenturen um die Verbreitung), funktioniert nicht.

„Wenn wir dem Kunden x Reichweite, x Conversions, x Leads garantieren, dann müssen wir auch die Kontrolle über die Kampagnen haben“,

so Jens Nagel-Palomino weiter. Um das Thema Content Marketing auf breiter Ebene voranzutreiben, wird Newcast in den Content-Marketing-Verband CMF eintreten.

„Content Marketing braucht Währungen und Marktstandards. Die relevanten Player müssen miteinander sprechen. Der Verband muss sich weiterentwickeln, rauskommen aus der Corporate-Publishing-Ecke.“

Der selbstbewusste Vorstoß in Kombination mit klickträchtigen, aggressiven Überschriften polarisiert in der Branche.

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