Künstliche Intelligenz

Das Marketing wird immer komplexer, künstliche Intelligenz kann da helfen. Dr. Alexander Korth erklärt im Interview mit "Lead Digital", was KI leisten kann und warum Mediaagenturen die besseren Automechaniker sind.

Webmetrics-Alex-quad

Dr. Alexander Korth, Head of Webmetrics, der Agentur für Advanced Analytics im ZenithOptimedia-Netzwerk, erläutert, was wir von KI im Marketing erwarten dürfen, wie der deutsche Handel profitiert und warum wir in Zukunft mehr Kreation brauchen werden.

Vor kurzem haben wir erlebt, wie eine Google-Software einen Menschen im Go besiegt hat. Warum ist hier die KI so weit, während es im Marketing reihenweise zu Fehlern kommt: darunter die Klassiker – Retargeting Ads, obwohl das Produkt bereits gekauft wurde, oder Newsletter, die an das falsche Geschlecht adressiert sind?

Künstliche Intelligenz (KI) bedeutet per Definition nur, dass eine Maschine etwas tut, wozu ein Mensch Intelligenz bräuchte. Das bedeutet auch, dass eine Maschine als künstlich intelligent beschrieben kann, die nur Go spielen kann - und nichts anderes. Genau das ist seit Dekaden Realität in diesem spannenden Feld: KI-Lösungen sind nur auf eine bestimmte Aufgabe oder einen Aufgabentypus anwendbar. Die Annahme, einen schlauen Algorithmus auf eine fremde Aufgabenstellung übertragen zu können, ist falsch.

Im Marketing gibt es eine Vielzahl von Ansatzpunkten für eine intelligentere Steuerung durch KI. Daten und Technologie bei allen beteiligten Parteien sind dafür eine Voraussetzung, die längst noch nicht überall erfüllt ist. Datenquellen müssen noch erschlossen und zusammengeführt, Steuerungsmechanismen entwickelt werden. Erst dann wird eine KI-basierte Steuerung über mehrere Kanäle, Zielgruppen, Vermarkter, etc. möglich.

Das vollständige Interview lesen Sie hier.