Crossmedia-Vermarktung

SevenOne Media erweitert sein Vermarktungsportfolio aus TV, Online und Mobile um den Kanal Digital Out of Home. Der Außenwerber Ströer fährt eine ähnliche Strategie und setzt zunehmend auf Online und Bewegtbild. Müssen sich Vermarkter breiter aufstellen, um sich künftig auf dem Werbemarkt behaupten zu können?

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Susanne Wallraff, Chief Trading Officer VivaKi:

"Grundsätzlich sehen wir die digitalen Wachstumschancen insbesondere im Bewegtbildbereich. Viele Vermarkter versuchen sich hier besser aufzustellen. Für die Verlängerung von Bewegtbild in den digitalen OoH-Bereich lassen sich daher gute Gründe finden. Niemand möchte dieses spannende Wachstumsfeld der Konkurrenz überlassen … Ob sich daraus ein grundsätzlicher Wettbewerbsvorteil ableiten lässt, bleibt allerdings abzuwarten. Hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit gibt es aus unserer Sicht auch deutlich relevantere Themen, allen voran die programmatische (Weiter-)Entwicklung und entsprechende Verfügbarkeiten (auch in anderen Gattungen).

Ströer hat sich mit den Übernahmen der letzten Zeit einige „Filetstücke“ im deutschen Markt gesichert. Ströer steht nun vor der Herausforderung die einzelnen Akquisitionen in ein großes Ganzes zusammenzufügen und damit tatsächlichen Mehrwert für den Markt zu liefern. Es gibt definitiv interessante Ansätze und Möglichkeiten in der Kombination von spezifischen Nutzerdaten und hohen Reichweiten, vor allem beim Programmatic Advertising.

Mehr dazu in "Eine breitere Aufstellung ist kein Selbstzweck", erschienen in "New Business" Nr. 7 vom 15. Februar 2016, Seite26f.