Advanced Analytics

Wie E-Commerce-Anbieter mit Hilfe von Advanced Analytics lernen, User-Verhalten zu antizipieren und was das für die Performance ihrer Website bedeutet, erläutert Dr. Alexander Korth, Head of Webmetrics, in der Juni-Ausgabe der "aquisa".

2016-05-30-acquisa

Die Website steht im Zentrum der Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen, ganz besonders, wenn das Unternehmen ein E-Commerce-Anbieter ist. Dann heißt es: der Online-Shop muss permanent optimiert werden. Sich auf einem guten status quo auszuruhen, ist für Shop-Betreiber keine Option, schließlich ist das Konkurrenzangebot nur einen Mausklick entfernt, und wer im harten Wettbewerb um Besucher und Kunden dauerhaft mithalten will, muss verstehen, was die Kundschaft will und ihr nicht nur heute, sondern auch morgen das bestmögliche Einkaufserlebnis bieten. Advanced Analytics helfen E-Commercelern ihre Kunden nicht nur zu verstehen, sondern auch Vorhersagen zu treffen, die sich in barer Münze auszahlen. Dazu müssen Unternehmen eine Test-And-Improve-Kultur entwickeln, um kontinuierlich zu lernen, was funktioniert und was nicht.

Dr. Alexander Korth, Webmetrics

Das ist mit einigem Aufwand verbunden, aber diese Anstrengung zu unterlassen, kann teuer werden, wie die Geschichte eines großen amerikanischen E-Commerce-Anbieters lehrt: Dem Unternehmen entgingen rund 300 Millionen Dollar Jahresumsatz, weil die Käufer sich vor dem Bezahlvorgang noch mit Benutzernamen und Passwort registrieren sollten. Viele Menschen brachen den Einkaufsvorgang ab, was erst eine entsprechende Analyse ans Licht brachte.
Heute gehört die Web-Analyse zu den Grundlagen. Anzahl der Besucher, neue Besucher in Relation zur Zeit, Absprungraten und anteilige Erreichung von Konversionszielen, also beispielsweise Registrierungen von neuen Usern für Accounts und Verkäufe gesamt und pro Kunde – das alles messen Shop-Betreiber inzwischen regelmäßig. Auch verfügen die meisten über ein Monitoring, das die Betriebszustand des Shops überwacht. Ist der Shop up oder down, sind die Ladezeiten im Rahmen des Üblichen oder klemmt es irgendwo? Immer wichtiger wird hier, auch die Mobile App mit zu überprüfen und die Fehlersuche zu unterstützen, indem beispielsweise protokolliert wird, welches Gerät und welches Betriebssystem verwendet wurden. (...)

Den vollständigen Artikel von Dr. Alexander Korth lesen Sie in der Juni-Ausgabe der "acquisa".