Programmatic OOH

Echte Pionierarbeit haben Ströer und VivaKi geleistet und die erste programmatische OOH-Kampagne an den Start gebracht. In Hamburg wirbt Kunde Moovel auf digitalen Außenwerbeflächen. Die Werbebotschaften werden zeit- und wetterabhängig ausgespielt. Lothar Prison erklärt im Interview mit "Horizont", warum das einerseits ein großer Schritt ist und andererseits die programmatische Entwicklung in den klassischen Medien noch ganz am Anfang steht.

2016-05-12-Programmatic-OOH-hor

Herr Prison, Sie bezeichnen „Moovel my way“ als „erste programmatische Out-of-Home-Kampagne Deutschlands“. Ist das nicht etwas hochgegriffen?

Nein, was hier hier zusammen mit Ströer machen, ist echte Pionierarbeit. Was stimmt, ist: Es ist gerade offenbar sehr en vogue, auf viele Dinge „Programmatic“ drauf zu schreiben, wo in Wahrheit gar kein Programmatic drin ist. Auf unseren Case trifft das aber gerade nicht zu. Drei Dinge gehören zwingend zu Programmatic: echtes Werbeinventar, eine programmatische Technologie dahinter und der intelligente Einsatz von externen Daten. Die Moovel-Kampagne erfüllt alle drei dieser Kriterien.

Gehört nicht auch das Prinzip der Versteigerung dazu: Viele bieten auf einen Werbeplatz, der dann innerhalb von Millisekunden an den geht, der am meisten zahlt?
Bei Programmatic gibt es unterschiedliche Spielarten im Einkauf. Das eine Extrem ist eine One-to-One-Beziehung, bei der ich als Agentur einem Medium ein fest definiertes Inventar programmatisch abnehme. (...)

Das vollständige Interview und den begleitenden Artikel lesen Sie in "Horizont" Nr. 19 vom 12. Mai auf Seite 17.
Bildmaterial zur Kampagne finden Sie hier.